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Die Linggi Schnure (LS) ist die Nachfolgerin einer für die Bümplizer l. Mai-Feier 1973 gegründeten Politkabarett-Gruppe. Sie nahm ihren Probebetrieb im September des gleichen Jahres auf. Die SängerInnen und die InstrumentalistInnen kamen damals in erster Linie aus dem Kreis der Stadtberner Jungsozialisten. Grundlage für das gemeinsame Singen bildeten 33 politische Dialektlieder, die ein Gruppenmitglied vorgelegt hatte. Im Laufe der Zeit ist dieses Repertoire beträchtlich erweitert worden, sei es durch zusammenhängende Programme, traditionelle Arbeiterlieder oder neue eigene Einzellieder.  Impressionen aus dem Probebetrieb. alle Fotos © Linggi Schnure, Bern
Der Mitgliederbestand der LS bewegt sich seit Beginn in der Grössenordnung von 15- 20 Leuten. Noch anfangs Achtziger Jahre waren neun Gründungsmitglieder dabei. Erst die Reorganisation 1981 (s.unten) brachte einen grösseren personellen Wechsel.  Impressionen aus dem Probebetrieb. alle Fotos © Linggi Schnure, Bern Die Struktur der Gruppe war früher sehr locker. Die Idee, dass die LS ohne feste Abmachungen allein durch das Gefühl gemeinsamer Interessen und Verantwortung getragen werden könne, war lange vorherrschend. Erst im Jahre 1981, als die Gruppe aus mangelnder Übereinstimmung in theoretischen Vorstellungen und praktischem Engagement auseinander zu fallen drohte, galt es durch präzisere Vereinbarungen einen tauglichen Weg zu finden um kontinuierlicherArbeit, demokratische Entscheidungsprozesse und Spontanität unter einen Hut zu bringen. Insbesondere konnte die Spaltung zwischen den zwei Polen "Singen als persönliche Befriedigung" und "Singen als politische Arbeit", nicht nur theoretisch, sondern auch in Wirklichkeit, überwunden werden.
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